Shalom im Schulalltag

Shalom an unserer Schule

Shalom ist die große Vision für unsere Schule und soll als Leitgedanken über allem stehen. Shalom beinhaltet lebendige sich bereichernde Beziehungen zwischen Gott, sich Selbst, anderen Menschen und der Welt. Eine allumfassende, lebensbejahende, freisetzende und bevollmächtigende Perspektive für die gesamte Welt, unsere Gesellschaft, die Familien, in denen wir leben, für die Kinder und uns persönlich. Shalom ist unser Ausgangs- und Referenzpunkt in allem was wir tun und sind.

Shalom als oberstes Entwicklungsziel

Wir schaffen in unserer Schule die äußeren Rahmenbedingungen, sodass Kinder und Erwachsene Shalom erfahren können und sich dieser Shalom in ihrem Leben, in allen Beziehungen ausbreiten kann.

Shalom im Leben eines Kindes könnte sich anhand der vier Beziehungen folgendermaßen äußern.

Das Kind erlebt, dass die Welt und die Menschheit in eine tragische aber zugleich hoffnungsvolle Geschichte eingebettet sind. Es kann bei Gott Annahme, Geborgenheit, Liebe, Sinn, Entfaltung – das Leben an sich – finden.

Das Kind entdeckt, dass es gewollt, geliebt, einzigartig und begabt ist. Es muss sich keine selbst erarbeitete Identität schaffen, sondern darf in der Annahme Gottes ruhen, aus allem Überfluss heraus leben und sich und seinen persönlichen Platz in der Welt finden und entwickeln.

Das Kind sieht andere Menschen als gleichwertig an und lernt, wie es andere wahrnimmt, mit ihnen kommuniziert, mit Konflikten umgeht und konstruktive, tragfähige Freundschaften und Beziehungen aufbaut und sich darin entfaltet.

Das Kind freut sich, dass es einen Schöpfer gibt, der sich in der Komplexität, Schönheit und Dynamik der Welt wiederspiegelt. Aus Neugier und Lebensfreude kann es diese Welt entdecken, erforschen und nachhaltig gestalten.

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